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Tiererlebnispark Bell: Tierpark mal anders

Früher gab es in Bell einen Vergnügungspark, den Märchenpark Bell, der über die Jahre ein eher klägliches Dasein fristete. Heute leben auf dem Gelände unter anderem Huskies, Sibirische Tiger und Katta-Äffchen in dem liebevoll neugestalteten Tiererlebnispark Bell. Zu verdanken ist dies den Schweizer Auswanderern Remo Müller und seiner Lebensgefährtin Alexandra Taetz, die das Gelände kauften und dort 2015 den Tiererlebnispark Bell eröffneten. Warum der Besuch des Parks ein echter Tipp für einen perfekten Familienausflug vor allem mit Kindern ist und warum wir dort regelmäßig zu Gast sind, verraten wir dir in diesem Artikel.

Lage und Anfahrt

Der Tiererlebnispark Bell liegt direkt an der Hunsrückhöhenstraße B327 nahe des Hunsrückstädtchens Kastellaun und ist über die Autobahn A61 und die Bundestraße B50 verkehrstechnisch gut angebunden.

Aus unserer Karte könnt ihr durch Klick auf den Marker direkt die Navigation über GoogleMaps starten.

Das Konzept

Das Konzept des Tierparks ist einzigartig. Die Betreiber möchten nach eigener Aussage ausgeglichene und glückliche Tiere beherbergen und dafür sorgen, dass die Besucher der Natur wieder etwas näherkommen. Die Tiere werden dazu in großen Gehegen gehalten und jeden Tag sinnvoll beschäftigt. Die Besucher haben mehrmals täglich die Möglichkeit bei den verschiedenen Tiertrainings zuzuschauen. Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein.

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Es gibt eine Vogeltraining, bei dem die Flugkünste von Kauz, Eule, Bussard und Falke bestaunt werden können. Beim Training der Bauernhoftiere zeigen Schweine, Frettchen, Hühner und ein Border-Collie, was sie draufhaben und begeistern mit ihren Tricks das Publikum. Highlight ist aber sicherlich das Training der Raubkatzen. Allein die Großkatzen zu sehen ist schon ein Erlebnis für sich. Remo Müller vermittelt während des Trainings darüber hinaus auf witzige Art und Weise auch noch allerhand Wissen über die Raubtiere. Und während des Raubtiertrainings wird auch das Konzept des Parks noch einmal deutlich: Hier geht es nicht um Effekthascherei mit möglichst spektakulären Tricks, sondern um alltägliche Beschäftigung der Tiere und die Besucher dürfen eben zuschauen. Das ist sehr sympathisch.

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Was den Tiererlebnispark Bell noch bemerkenswerter macht: Die meisten Tiere stammen aus Auffangstationen, Tierheimen oder Zoos, in denen sie aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr gewollt oder gebraucht werden und vermutlich irgendwann eingeschläfert worden wären. Aus diesem Grund wird im Tiererlebnispark Bell nicht gezüchtet, sondern nur überzähligen Zootieren ein neues Zuhause gegeben.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch im Restaurant und Kiosk des Parks eine große Rolle. Hier finden sich nur vegetarische und vegane Speisen. Auch das obligatorische Eis ist kein 08/15-Eis von der Stange. In den Becher kommt hier das Eis der Manufaktur Hirnfrost Hunsrück aus Lingerhahn mit wechselnden und superleckeren Sorten.

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Der Park

Die Tiere bilden sicherlich nur ein Highlight des Tiererlebnisparks Bell. Neben den Sibirischen Tigern und Pumas kann man noch folgende Tiere bestaunen:

  • Kattas
  • Waschbären
  • Eulen
  • Papageien
  • Kamele
  • Erdmännchen
  • Waldtiere (Uhu, Damwild, Greifvögel, Frettchen)
  • Bauernhoftiere (Pony, Hühner, Enten, Minischweine)
  • Ziegen, Schafe, Rinder, Esel
  • Huskys

Das Parkgelände ist weitläufig. In einem gemütlichen Spaziergang lässt sich so auf jeden Fall ein halber bis ganzer Tag spannend gestalten, ohne dass es langweilig wird. Immer wieder warten spannende Dinge darauf entdeckt zu werden. Unterwegs warten zwei Spielplätze, ein großer Sandkasten, Ponyreiten, ein großes Hüpfkissen und vieles mehr. Eine Übersicht über den Park findet man hier.

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Eindrücke

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