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Campingplatz Tunisee (Freiburg): Cooler Stopp auf der Durchreise

zuletzt geändert am 9. Januar 2022 von Freddy

„Wir müssen uns bald mal wieder treffen!“. Wer sagt das nicht öfter zu einer Freundin oder einem Freund, der nicht mehr in der Nähe wohnt und den man lange nicht mehr gesehen hat. Und dann findet man irgendwie keine Gelegenheit, ein Treffen muss verschoben werden, weil ein Kind krank ist oder die Katze zum Tierarzt muss, man vergisst einen neuen Termin festzulegen, dann denkt man irgendwann nicht mehr dran und plötzlich stellt man fest, dass wieder ein Jahr vergangen ist, ohne dass man sich gesehen hat.

„Lass uns doch mit Anne (die Freundin, Anm. d. Red.) in Freiburg treffen, wenn wir nach Frankreich fahren.“, schlug Anne (die Bullikinderanne) vor, als wir bei der gemeinsamen Urlaubsplanung zusammensaßen. Gute Idee! Freiburg liegt ohnehin auf dem Weg und dann müssen wir am ersten Tag auch gar nicht weit fahren. Also verabredeten wir uns mit Anne auf einem Campingplatz in oder in der Nähe von Freiburg. Anne fährt nämlich auch einen Campingbus. Praktisch, oder? Blieb nur noch die Frage offen, welchen Platz wir wählen.

Diese Frage beantwortete sich wie von selbst, als wir kurz darauf bei Freunden zu Besuch auf einer Kinder-Pool-Party waren und Tobi uns nach unseren Reiseplänen fragte. „Freiburg? Dann fahrt doch an den Tunisee.“, meinte er. Kurzer Internetcheck. Vorschlag angenommen.

Und so landeten wir an Tag 1 nach relativ kurzer Fahrt auf dem Camping Tunisee, perfekt gelegen direkt an der A5 zum Treffen mit Anne.

Wir wurden nett empfangen und wir bekamen einen Platz ganz in der Nähe des Sees zugewiesen. Obwohl in Baden-Württemberg noch keine Ferien waren, war der Platz gut besucht. Hinzu kamen noch etliche Tagesgäste. Es war also ganz schön voll. Die Stellplätze sind ausreichend groß, um sich gemütlich einzurichten, bieten wegen fehlender Abgrenzung durch z.B. Hecken aber eher wenig Privatsphäre. Kein Problem für einen Kurzaufenthalt. Wer es heimeliger mag, müsste evtl. mit dem Personal sprechen und ein wenig auf die Suche gehen.

Kaum angekommen, sprangen wir in die Badesachen und ohne Umwege direkt in den See. Sehr schön. Der Tunisee ist nicht groß und vermutlich auch nicht allzu tief, aber um den ein oder anderen Tag am See zu verbringen reicht es allemal.

Außerdem ist, was Wassersport betrifft, noch einiges mehr geboten. Es gibt eine Tauchschule, einen SUP-Verleih und eine WAKEBOARDANLAGE. Da von uns niemand Wakeboard oder Wasserski fährt, haben wir uns damit begnügt, zuzugucken. Die Kinder kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wenn die Könner ihre Tricks auf den Rampen vorführten. Irgendwann entdeckten sie auch die Anfänger, die sich einer nach dem anderen auf dem Wasser lang machten, noch eine Weile mitgeschleift wurden, umständlich an Land schwammen, um ihr Glück noch einmal zu versuchen. Ein Heidenspaß! Wer möchte kann sich dazu noch leckere Schwimmbadpommes und kalte Getränke aus dem Wirtschäftle direkt neben der Wakeboardanlage holen.

Wir verbrachten 2 Nächte am Tunisee, ohne den Platz zu verlassen, denn wir haben viel gequatscht. Wir hatten uns ja lange nicht gesehen. Ausflugtipps können wir hier also nicht geben. Der Tunisee ist für uns der perfekte Platz für einen Zwischenstopp auf dem Hin- oder Rückweg. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf.

Einzige Einschränkung: der Sanitärbereich. Diesen besuchten wir nur eher ungern und nur unter Zuhilfenahme unseres Hygiene-Notfallkits.

Und da wir nicht mit dem Gedanken an hygienische Missstände enden möchten, hier noch ein cooles Video vom Wakeboarden auf dem Tunisee.

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  1. Pingback: Frankreich 2020: Roadtrip im VW-Bus - Bullikinder

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