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Solartasche für den Bulli

Bullifahrer lieben ihre Freiheit. Einfach losfahren und schauen, wo es einen hin verschlägt. Limitierender Faktor für die Freiheit ist aber häufig die Stromversorgung im Bulli. Irgendwann braucht auch die stärkste Versorgerbatterie neuen Saft. Wer sich seinen Strom autark nur mithilfe der Sonne selbst produzieren möchte, der kommt um eine Solaranlage nicht herum. Eine besonders einfache und kompakte Lösung ist eine sogenannte Solartasche. Auch wir haben unseren Bulli mit einer solchen Tasche ausgestattet, um ein bisschen mehr Freiheit zu erreichen und möchten unsere Erfahrungen gerne mit euch teilen.

Eines vielleicht vorweg: Dieser Artikel wird keine elektrotechnische Beratung. Dafür reichen meine Kenntnisse der Elektrotechnik einfach nicht aus, weil nicht vorhanden 😊. Vielmehr möchte ich unsere Überlegungen zu diesem Thema mit euch teilen und freue mich natürlich über Rückmeldung. Mit ein wenig Recherche und Beratung haben auch wir Elektronieten es geschafft, eine Solartasche in unserem Bulli zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Wie wir das gemacht haben, lest ihr jetzt.

Warum wir eine Solartasche für den Bulli brauchen?

Wir lieben es, mit unserem Bulli flexibel unterwegs zu sein. Bisher reichte uns dazu meist unser Strom-Set-Up, das aus einer zusätzlichen 08/15-75-ah-Versorgerbatterie bestand, die unter dem Fahrersitz verbaut ist.

Die Zusatz-Batterie ließ sich bisher auf dem Campingplatz über Landstrom und über die Lichtmaschine während der Fahrt aufladen. Bei einigen Ausflügen, bei denen wir keinen Zugang zu einer Steckdose hatten, reichte diese Stromversorgung allerdings leider nicht aus und unsere Getränke und Lebensmittel in der Kühlbox wurden warm: ärgerlich. Erste Gedanken keimten in uns auf, eine Solaranlage zu installieren.

In unserem Korsikaurlaub 2019 wollten wir den Camping U Rosmarinu am Fluss Solenzara besuchen und mussten leider feststellen, dass wir dort nicht unterkommen können, weil es keinen Strom gibt. Stattdessen entdeckten wir den Camping U Ponte Grossu, ebenfalls ein super toller Platz. Ein fader Beigeschmack blieb aber trotzdem. Irgendwie waren wir mit unserem Bulli doch nicht so flexibel wie gedacht.

Die Initialzündung kam dann in unserem Frankreichurlaub 2020. Dort kamen wir auf dem Campingplatz in Fontvieille in der Provence mit einem Bullifahrer ins Gespräch, der gerade seine Solartasche aufbaute und uns das Prinzip erklärte. So etwas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen. „Kann ja nicht so schwer sein.“, dachten wir uns und nahmen uns vor, auch so eine Tasche zu besorgen und zu installieren.

Eine Solartasche für den Bulli muss her! Basiswissen

Der Entschluss war also gefasst, die Motivation hoch und das Wissen… leider nicht vorhanden. Keine guten Voraussetzungen für eine Kaufentscheidung. Informationen mussten her. Ich fasse unseren bescheidenen Recherche-Ergebnisse hier kurz zusammen.

Solartasche oder fest installierte Solarpaneele

Hatten wir uns auf dem Campingplatz in Frankreich doch eigentlich schon in eine Solartasche verliebt, stolperten wir beim Durchforsten des Internets natürlich auch über die Möglichkeit, Solarpaneele fest auf dem Dach zu installieren. Letztlich entschieden wir uns aber dann doch dagegen.

Warum? Hauptgrund: Wir kennen uns nicht nur nicht mit Strom aus. Wir sind handwerklich auch nur so mittelmäßig begabt und wollten unseren Bulli nicht gefährden 😊 Beim Installieren von Solarpaneelen auf dem Dach muss man nämlich eine Dachdurchführung bohren. Aus Angst vor größeren Schäden am Herzstück unseres Bullis, dem SCA-Aufstelldach, verwarfen wir diese Lösung also.

Außerdem sahen wir einen weiteren Nachteil bei der festen Montage auf dem Dach: Möchte man mit einem Solarmodul Strom produzieren, muss man das Solarmodul idealerweise ja in der Sonne aufstellen, um einen guten Ertrag zu haben. Befindet sich das Solarmodul nun aber auf dem Dach, muss ja das Dach und damit der Bulli in der Sonne stehen. Das möchten wir in der Regel aber nicht. Wir sind Schattenparker!

Letztlich schien uns die Solartasche aus diesem Grund praktischer. Denn dann kann man den Bulli im Schatten parken und die Tasche flexibel nach der Sonne ausrichten.

Folgende Überlegungen haben uns außerdem beschäftigt. Der Übersicht halber fassen wir diese in einer kleinen Liste zusammen:

Solarpaneele

  • nehmen keinen Platz weg
  • saubere Lösung
  • vor Diebstahl geschützt
  • ständig verfügbar
  • größere Baumaßnahme nötig
  • Bulli muss in der Sonne stehen
  • ständig auf dem Dach: Haltbarkeit?

Solartasche

  • geringes Gewicht
  • einfacher Transport
  • kompakt und flexibel
  • Einsatz als Sonnenschutz in der Windschutzscheibe möglich
  • keine größeren Baumaßnahmen am Bulli
  • fahrzeugunabhängig
  • muss immer aufgebaut und ausgerichtet werden
  • Reparatur meist nicht möglich
  • fällt leicht um
  • vergleichsweise teuer

Solartasche für den Bulli für Dummies: Aufbau und Funktionsweise

Eine Solaranlage oder besser gesagt eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Komponenten und kann je nach Bedarf erweitert und ergänzt werden, sodass sich recht komplexe Systeme ergeben können.

Ich gehe hier nur auf die Minimallösung ein, die wir in unserem Bulli einsetzen. Diese besteht aus einer faltbaren Solartasche, einem Solarladeregler, einem Anschlusskabel und einer Batterie.

Die Solartasche

Solartaschen sind perfekte Gadgets für Camper, die gerne auch einmal freistehen und trotzdem nicht auf den Komfort von Kühlbox o.ä. verzichten möchten. Sie lassen sich flexibel einsetzen und man kann sie entweder als Sonnenschutz hinter der Windschutzscheibe oder je nach Länge des mitgelieferten Kabels neben dem Bulli in der Sonne aufstellen. Je nach Leistungsfähigkeit der Tasche und den Witterungsbedingungen (Jahreszeit, Sonnenintensität, Bewölkung usw.) ist die Zusatzbatterie in einigen Stunden wieder aufgeladen.

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Der Solarladeregler

Der Solarladeregler verbindet die Solartasche und die Batterie. Er sorgt zudem für eine konstante Ladespannung. Ohne diesen Regler würde sich die Ladespannung in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlung ständig verändern. Das wäre nicht gut für die Batterie. Diese benötigt nämlich konstante Ladespannungen bzw. eine sog. Ladekurve, quasi eine Art Programm zum optimalen Laden. Diese Aufgabe übernimmt der Solarladeregler.

Grundsätzlich werden PWM-Laderegler und MPPT-Laderegler unterschieden. Hauptunterschied ist, dass bei PWM-Ladereglern nur Module mit der passenden Spannung (12V oder 24 V) angeschlossen werden können und eine Reihenschaltung von mehreren Solarmodulen in der Regel nicht möglich ist. MPPT-Laderegler (Maximum Power Point Tracking) ermöglichen den Betrieb der Solaranlage mit höheren Eingangsspannungen und sorgen dafür, dass ein höherer Anteil an Energie aus der Solartasche entnommen wird und gespeichert werden kann. Außerdem ist mit einem solchen Laderegler auch eine Reihenschaltung mehrerer Module oder die Nutzung von 24V Solarmodulen an einem 12V Batteriesystem möglich. Der Regler passt die Eingangsspannung immer so an, dass die Solarmodule die maximal mögliche Leistung erzielen.

Die Batterie

Als Versorgerbatterien für den Einsatz in Wohnmobilen und Campervans kommen im Wesentlichen drei Technologien zum Einsatz: AGM-Batterien, GEL-Batterien und Lithium-Batterien.

AGM-Batterien

AGM-Batterien sind multifunktional und eignen sich als Versorger- und Starterbatterien. AGM ist die Abkürzung für „absorbent glass mat“. In der Batterie ist ein saugfähiges Micro-Glas-Vlies enthalten, welches die Flüssigkeit bindet und so dafür sorgt, dass die Batterie auslaufsicher ist und nicht ausgast. Das macht AGM-Batterien geeignet für die Nutzung in Innenräumen. AGM-Batterien eignen sich für hohe zyklische Belastungen, was sie besonders attraktiv macht für den Einsatz als Versorgerbatterien in Wohnmobilen und Campervans. Sie benötigen allerdings zum Aufladen ein für AGM-Batterien kompatibles Ladegerät.

Gel-Batterien

Bei Gel Batterien ist die Flüssigkeit fest als Gel gebunden. Sie sind daher zu 100% auslaufsicher und eignen sich daher sehr gut für Innenräume. Wegen der Bindung der Elektrolytflüssigkeit als Gel läuft der Ionenaustausches etwas träger ab als bei anderen Batterien und somit dauert das Laden einer Gel-Batterie länger und benötigt wie die AGM-Batterie ebenfalls ein spezielles Ladegerät mit Ladekennlinie für GEL-Batterien. GEL-Batterien sind zudem hitzeunempfindlich, gering selbstentladend und langlebig.

LiFePO4/Lithium-Batterien

Lithium Batterien sind die Benchmark bei den Akkus. Dieser besondere Batterietyp eignet sich vor allem für eine intensive Nutzung über mehrere Jahre hinweg. Lithium-Batterien sind sehr zyklenfest (5000 Ladezyklen) und besitzen eine deutlich höhere nutzbare Kapazität als andere Batterien. Sie sind in der Anschaffung sehr viel teurer, bieten jedoch einige weitere Vorteile wie etwa geringeres Gewicht und Schnellladefähigkeit.

Auswahl der richtigen Solartasche für unseren Bulli

Um die Komponenten einer Solartasche für den Bulli optimal aufeinander abstimmen zu können, ist es notwendig zu wissen, wie viel Strom man pro Tag benötigt und zu definieren, wie lange man autark stehen möchte.

Unsere Erfahrungen zeigen zudem auch, dass ein limitierender Faktor bei der Planung der Solaranlage für den Bulli der Platz sein kann, der zum Einbau der Versorgerbatterie zur Verfügung steht. Denn: Je größer die Batteriekapazität, desto größer auch die Außenabmessungen der Batterie.

Den täglichen Energiebedarf ermitteln

Um die Größe der Solartasche zu ermitteln, muss man zuerst wissen, wie viel Energie man voraussichtlich pro Tag verbrauchen wird. Wie geht das bzw. was muss man wissen?

  • Eine Aufstellung der Verbraucher (z.B. Kühlschrank, Ladegeräte, Lampen,…)
  • Die Leistungsaufnahme in Watt der einzelnen Verbraucher (steht auf dem Netzteil oder in der Anleitung)
  • Die Zeit in Stunden, die die Geräte durchschnittlich am Tag in Betrieb sind
  • Spannung deiner Batterie (12V oder 24V)

Die Energie können wir nun ganz einfach ermitteln, indem wir die Leistungsaufnahme mit der Zeit multiplizieren, die das Gerät am Tag in Betrieb sein wird:

Enerie [Wh]=Leistungsaufnahme [W]*Zeit [h]

Wir haben das für unseren Bulli so gemacht:

VerbraucherLeistungsaufnahme [W]Zeit [h]Energie [Wh]
Kühlbox55 W10 h550 Wh
Licht10 W2 h20 Wh
Ladegeräte25 W2h 50 Wh
620 Wh
Energiebedarf der bullikinder

Diese Energiemenge muss jetzt noch in die Elektrische Ladung umgerechnet werden. Denn diese ist auf den Batterien vermerkt. Das geht so:

Elektrische Ladung [Ah] = \frac{Energie [Wh]}{Spannung [V]}
Elektrische Ladung [Ah] = \frac{620 Wh}{12 V}=51,67 Ah

Die Batterieauswahl

Mit dem Wert der elektrischen Ladung kann es jetzt an die Auswahl einer geeigneten Batterie gehen. Pro Tag benötigen wir also 51,67 Ah. An dieser Stelle muss man nun beachten, welche Batterie bereits verbaut ist bzw. welche Batterie man verbauen möchte.

Denn: Es wird allgemein empfohlen, Gel- und AGM-Batterien nur bis ca. 50 % ihrer Gesamtkapazität zu entladen, da sonst auf Dauer Schäden entstehen und die Lebensdauer der Batterie massiv eingeschränkt wird. Bei ca. 50 Ah täglichem Bedarf bedeutet das für eine AGM- bzw. Gelbatterie eine Kapazität von rund 100 Ah.

Etwas besser sieht es hier bei Lithium-Batterien aus. Denn diese kann man bis zu 90% entladen, ohne dass die Batterie Schaden nimmt. Die nutzbare Kapazität ist hier also bedeutend höher.

Je nachdem, wie viele Tage man freistehen möchte, muss der Wert von oben noch mit der Anzahl der Tage multipliziert werden, um auf die Gesamt-Batteriekapazität zu kommen, die man benötigt.

Für uns wurde an dieser Stelle deutlich, dass wir mit unserem Setup maximal einen Tag überbrücken können. Warum? Wir fahren einen VW-T4 und bringen die Versorgerbatterie unter dem Fahrersitz unter. Der Platz unter dem Fahrersitz ist jedoch sehr begrenzt. Da wir uns aus Kostengründen für eine AGM-Batterie entschieden haben, kriegen wir maximal eine Batterie von 95 Ah unter.

Die Leistung der Solartasche für den Bulli

Die Leistungsabgabe von Solarmodulen wird in Watt Peak (Wp) angegeben. Mit Watt Peak bezeichnet man die von Solarmodulen abgegebene elektrische Leistung unter Standard-Testbedingungen:

  • Solareinstrahlung: 1.000 W/m²
  • Modultemperatur: 25 °C
  • Airmass (Luftmasse): 1,5

Diese Laborbedingungen werden in der Realität sehr selten erreicht. Dennoch ist die Verwendung dieses Werts sinnvoll, um verschiedene Modelle mit gleicher Leistung vergleichen zu können.

Als Faustformel muss man für AGM- und Gel-Batterien ca. das 1,25-fache der Batteriekapazität als Solarleistung in Wp installieren.

Für unsere Batterie heißt das also:

1,25 * 95 Ah = 118,75 Wp

Unsere Wahl fiel daher auf eine Solartasche mit einer Leistung von 120 Wp.

Die Solartasche für unseren Bulli: WATTSTUNDE® WS120SF 120Wp

Nach einiger Recherche entschieden wir uns für eine Solartasche von Wattstunde. Wattstunde bietet sinnvoll zusammengestellte Variationssets mit Solartaschen unterschiedlicher Leistungen mit verschiedenen Solarladereglern an und liefert diese mit allem nötigen Zubehör für den Einbau und Anschluss. So findet jeder das für die eigenen Anforderungen passende Set und kann sofort loslegen.

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Installation der Solartasche für unseren Bulli

Wie eingangs erwähnt, sind wir mit Strom und elektrischen Geräten nicht so versiert. Das Anschließen der Solartasche in unserem Bulli war aber wirklich nicht allzu schwer. Im Folgenden beschreibe ich vereinfacht, wie ich unsere Solartasche in Verbindung mit dem Victron MPPT 75/15 Solarladeregler angeschlossen habe.

Anschließen des Solarladereglers an die Batterie

Das Anschließen des Solarladereglers ist im Grunde keine große Sache und läuft im Wesentlichen folgendermaßen ab:

Das Batterie-Kabel wird jeweils am Plus- und Minuspol der Versorgerbatterie angeschlossen und das jeweils andere Ende des Kabels kommt an den Batterie-Ausgang des Solarladereglers. Fertig!

Der Teufel steckt hier natürlich im Detail. Das eigentliche Anschließen ist häufig nicht das Problem, sondern das Verlegen der Kabel und die Wahl des richtigen Orts im Bulli für den Laderegler. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Kabel zwischen Laderegler und Batterie möglichst kurz ist.

In unserem Fall sitzt die Versorger-Batterie unter dem Fahrersitz. Der Laderegler findet bei uns ganz in der Nähe, nämlich an unserem Küchenblock Platz direkt hinter dem Fahrersitz, seinen Platz. Somit ist eine kurze Verbindung zwischen Laderegler und Batterie gegeben.

Das tolle an dem Victron-Laderegler: Mit der Victron-App kann man sein Smartphone via Bluetooth mit dem Laderegler verbinden und interessante Daten auslesen und verschiedene Einstellungen am Laderegler vornehmen. Smart!

Anschließen der Solartasche

Nachdem der Solarladeregler mit der Batterie verbunden wurde, muss noch eine Verbindung zwischen Laderegler und Solartasche hergestellt werden. Hierzu liegt ein Anschlusskabel mit einem sogenannten Anderson-Stecker bei. Dieses wird am PV-Eingang des Ladereglers angeschlossen.

Am 5 Meter langen Anschlusskabel an der Solartasche befindet sich das Gegenstück des Anderson-Steckers. Die Solartasche wird nun einfach durch Zusammenstecken des Anderson-Steckers angeschlossen, in der Sonne aufgestellt und ist damit fertig zum Einsatz. Einfach oder?

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